Am Montagnachmittag den 02.Mai, begannen in Seligental bei Sandy Hoffmann die Gratulationen. Seine engsten Schiedsrichterkollegen waren schon angereist, als KFA- Vorsitzender Hans Hörnlein und sein „Vize“ Peter Freche ihm im Auftrag des Thüringer Fußball- Verbandes mit der „Ehrennadel in Gold“ auszeichneten. Zu seinem 40- jährigen, schon solch eine hohe Auszeichnung, dachten viele, aber alle Gäste wissen um das große Engagement, welches der Schiedsrichter- Obmann unseres Kreises tagtäglich aufbringt. Den Werdegang von Sandy bis zu seiner hohen Auszeichnung an dieser Stelle noch einmal nachzuvollziehen, heißt die berühmten „Eulen nach Athen“ zu tragen. „Wir alle kennen dich und schätzen deine akribische und fachlich fundierte ehrenamtliche Tätigkeit im Lehrstab des TFV, als Obmann unserer Schiedsrichter im Kreis, wie auch deine konstruktive Mitarbeit im Kreisfachausschuss“, wie der KFA- Vorsitzende in seinen Glückwunschworten die Auszeichnung treffend begründete.
Zur offiziellen Geburtstagsparty war dann am darauf folgenden Freitag im heimischen Anwesen geladen. Aus ganz Thüringen waren Schiedsrichter, Beobachter und weitere Verantwortungsträger des Fußballs angereist, um Ihre Wertschätzung für diesen sympathischen Sportkameraden zum Ausdruck zu bringen. Im Namen aller Gäste überbrachte die Mitglieder des Schiedsrichterausschusses Thüringens Karl-Heinz Gläser und Burkhard Pleßke die Glückwünsche seiner vielen Freunde, die aus ganz Thüringen und darüber hinaus angereist waren. Es wurde ein schöner Abend, in der so manche „Sternstunde“ des Seligentalers nachempfunden wurde. In seiner unverwechselbaren Art nahm Sandy sich selbst und auch andere „aufs Korn“, was zur Geselligkeit und der angemessenen Heiterkeit des Abends wesentlich beitrug.
Seinen 70. Ehrentag beging am 4. Mai Egon Wahl
Der Jubilar gehört unbestritten zu den „Urgesteinen“ im Fußball- Kreis Werra/Rennsteig. Von Kindheit an mit dem Fußball in seinem Heimatort, in Oberschönau verbunden, schaffte er es in seiner aktiven Zeit bis in die Bezirksligamannschaft des „großen Nachbar“ Steinbach Hallenberg. Dieses war schon eine sportliche Leistung, denn nicht Jedem gelang der Sprung in diese Traditionself. Nach Beendigung seiner aktiven Zeit übernahm er im eigenen Fußballverein Verantwortung und band sich in die Sektionsarbeit ein. Sein Talent gut zu organisieren und oftmals eigene Interessen hinten an zu stellen, brachte ihn Vertrauen und Wertschätzung. So übernahm er nach der Wende die Verantwortung als Abteilungsleiter. Auch im KFA schon im Spielausschuss eingebunden, übernahm er 1994 das Amt des Spielleiters in der Kreisliga. Seine ruhige überlegte Art, seine ausgezeichnete Führung aller statistischen Unterlagen in diesem Amt brachte ihm Lob und Anerkennung der Vereine, wenn diese sich vertrauensvoll an ihn wanden, um Rat fragten oder Auskunft über die richtige Auslegung der Spielordnung einholten. Auch deshalb stand seine Wiederwahl im Spielausschuss immer außerhalb jeglicher Diskussion. „Eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen auf der Grundlage der bestimmenden Ordnungen war für mich immer von elementarer Bedeutung“, wie Egon Wahl sein Credo selbst beschrieb. Vom DFV der DDR bis zu Ehrungen des NOFV reichen seine Auszeichnungen und Ehrungen. Hans Hörnlein und Peter Freche durften ihm am Mittwochabend Im Auftrag des Landessportbundes die „Guts- Muths Plakette“ in Silber überreichen. Bis zum Zusammenschluss der Fußballkreise Werra/Rennsteig und Meiningen wird Egon sein Amt noch ausfüllen. Was danach kommt, ob er sich noch einmal zur Wahl stellen soll, müssen die zuständigen Gremien entscheiden. „Mit über 70 Jahren darf ich aber doch sagen „Jugend an die Macht“, sofern sich jüngere Sportkameraden der Verantwortung stellen“. Eine Haltung die Egon eben so sympathisch macht. Im Sport, wie im alltäglichen Leben.
Frank Rosenbusch feierte am 6. Mai seinem 50. Geburtstag
Es gibt Menschen die immer zur Stelle sind und sich für die Belange ihres Vereines und eines übergeordneten Organs sofort einsetzen wenn „Not am Mann“ ist. Unbestritten gehört Frank Rosenbusch zu dieser Kategorie. Früher selbst als Fußballer aktiv, fühlte er sich nach dem Ende seiner aktiven Zeit auf vielfälltigste Weise zur Übernahme von Verantwortung hingezogen. Er legte die Schiedsrichterprüfung ab und leitete Spiele bis zur Kreisliga. Besonders aber lag ihm ein Ehrenamt im Nachwuchsfußball am Herzen. Neben der Tätigkeit als Unparteiischer trainierte er Nachwuchsmannschaften in den Vereinen der Großgemeinde Floh/Seligental. Sein Engagement, sein Fachwissen und seine Kompetenz mit jungen Menschen gut umzugehen, blieb dem Jugendobmann Gerd Böhm im nahen Weidebrunn nicht verborgen. Es bedurfte keiner langwierigen Überzeugungsarbeit und er willigte ein, als Staffelleiter zu fungieren. Mit der Bildung der Spielunion im Nachwuchs der beiden Fußballkreise Werra/Rennsteig und Meiningen übertrug man ihn auch dieses Amt. Wenn sein Chef Gerd Böhm von einem absolut zuverlässigen Mitarbeiter spricht, so ist die Wertschätzung seiner Person hinlänglich beschrieben. Wer zählt die Stunden in den vielen Jahren, die vielen Probleme, die die Planung und Einhaltung des Spielbetriebes erfordern. „Vieles wird komplizierter, die sich oft veränderten Ordnungen und Satzungen müssen immer beachtet werden, Wünsche von Vereinen sind zu berücksichtigen.
Wenn die „Thuringia“ aus Struth- Helmershof, dessen Jugendleiter er auch ist ein Heimspiel hat, organisiert er mit und ist als Schiedsrichter- Betreuer für seinen Verein im Einsatz. „Frank ist unbestritten eine Stütze unseres Vereins“, wie Vorsitzender Marc Weisheit den Stellenwert und die Wertschätzung für „einen seiner besten Männer“ charakterisierte.
Das Frank Rosenbusch aus Anlass seines runden 50. Geburtstages von Gerd Böhm im Verbandsauftrag die „Goldene Ehrennadel“ des TFV verleihen bekam, war für Ihn eine würdiger Ehrung und für seine Gäste die verdiente Anerkennung.
KFA Fußball Werra/Rennsteig |
| Karl-Heinz Gläser (Mitglied für Öffentlichkeitsarbeit) |